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Meine 50jährige Freundschaft mit Max - meinem treuen Geschirr-Spüler!

Aktualisiert: 23. März 2020

In der Weihnachtswoche 1970 schleppten offensichtlich sehr erschöpfte Handwerker ein Riesenpaket in meine Küche. Die Lieferung entpuppte sich als eine Geschirrspülmaschine, zu der Zeit ein absoluter Luxusgegenstand! Was war passiert?

Elf technikbegeisterte Kollegen hatten die Schnapsidee entwickelt: »Wir schenken unseren besseren Hälften eine Geschirrspülmaschine!« Sie handelten mit dem Elektrogeschäft vor Ort günstige Preise aus und bestanden auf das Ausliefern aller Geräte an einem Tag. So gelang die Überraschung! Wer hat sich wohl mehr gefreut, die beschenkten Frauen oder die Männer, die sich nun vor dem Abwasch drücken konnten?


So begann meine Freundschaft mit meinem Max, diesem nie murrenden, zeit- und kräftesparenden technischen Helfer. In 1990 kam ich auf die Idee, meinen Max 50 cm vom Boden zwischen zwei Hochschränken einzubauen. Standardisierte Geräteschränke dafür gab es erst später.

Seit damals plante ich für meine Kundschaft diesen rückenschonenden Einbau. Nicht erst im Alter oder wegen Benutzung eines Rollators oder Rollstuhls ist der hocheingebaute Geschirrspüler ein Muss! (Siehe Foto!)


Geschirrspüler - halb hoch eingebaut


Heute gibt es unübersehbar viele Geräte verschiedener Markenhersteller.

Mehrere unterschiedliche Spülprogramme und geräuschminimierte, leise Geschirrspüler mit niedrigem Dezibelwert drücken sich aber im Preis aus.


Tipp: Wer in einer offenen Küche, einer Ferienwohnung oder im Einzimmer-Appartement wohnt, für den lohnt sich die Anschaffung eines leisen, aber etwas teueren Geschirrspülers mit niedrigem Dezibelwert. Wer eine geschlossene Küche hat, sollte ein preiswertes Gerät abends in Betrieb nehmen und damit Geld und Strom sparen.


Braucht ihr vierzehn Spülprogramme? Bestückt ihr täglich mit 12 Maßgedecken (Kaffeegeschirr) den eifrigen Assistenten? Wer von Euch beläd den privaten Geschirrspüler ausschließlich mit Gläsern?

Na gut! Bleikristallgläser und edles Porzellan mit Goldrand - auch einige hochpreisige oder beschichtete (Kupfer) Pfannen - lieben noch immer Abwasch per Hand! Das sollte nicht vergessen werden. Aber die komplette Füllung mit Töpfen/Pfannen kommt selten im Haushalt vor!

Besser, weil topf- und maschinenschonender ist es, bei sehr verschmutzten, fettigen Töpfen und Pfannen eine Grobreinigung mit Wisch-und-Weg-Papier vorzunehmen. So habt Ihr lange Freude an eurem funktionierenden Helfer und erspart euch die Rechnung für eine professionelle Abflussreinigung, denn Fett hat die unangenehme Eigenschaft, sich an den Wänden der Abflussrohre abzusetzen und diese im Laufe der Zeit zu verstopfen.


Mini-TIPP: Empfehlenswerte Innovationen sind einklappbare Halterungen, auch für Backbleche, Schublade für Besteck und höhenanpassbare Geschirrkörbe.

Teure Programmvielfalt und extreme Geräuschdämpfung sind dagegen oft überflüssig!


FAZIT: Ein hoch eingebauter, kraft- und rückenschonender Geschirrspüler ist eine ideale Erfindung für geplagte Hausfrauen und -männer!



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